Lachout-Dokument


 Die lockere Schraube







27.02.2019



Das Lachout-Dokument



Seit mehreren Jahren wird in der Verschwörungsszene, besonders in der dazugehörigen Reichsbürgerszene, folgendes Dokument zur Relativierung und Leugnung des Holocaust geteilt und weiterverbreitet.




























Screenshot aus einer Reichsbürgergruppe auf Facebook



Dieses Dokument soll angeblich beweisen, dass in Konzentrationslagern kein Giftgas zur Ermordung von Menschen eingesetzt wurde.





Debunking:


Dieses Dokument wurde sehr schnell als Fälschung entlarvt, da der Einsatz von Giftgas historisch

längst belegt ist. Auch weißt das Dokument formale Mängel auf, die es schnell als Fälschung

erkennen lassen. Weder gab es ein „Alliiertes Kommando“, einen „Militärpolizeilichen Dienst“ und

auch kein „Wachbataillon Wien“ in Österreich, da Österreich bis 1955 keine eigenen Streitkräfte

unterhielt. Auch war die verwendete Amtssprache Englisch, Französisch und Russisch und nicht

Deutsch. Des Weiteren war Ersteller, Emil Lachout (geb. 1928), 1948 erst 20 Jahre alt und konnte

somit kein Leutnant gewesen sein. Zudem unterscheidet sich auch noch der Schreibmaschinenstil vom oberen zum unteren Text mit der Bestätigung.





geschrieben von: Gunnar Scholz



Weiterer informativer Weblink zum Thema:


https://de.wikipedia.org/wiki/Lachout-Dokument











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